Allgemeine Geschäfts- und Lieferbedingungen

Stand 15.07.2026

Soweit aus Gründen der besseren Lesbarkeit personenbezogene Bezeichnungen in männlicher Form verwendet werden, gelten diese für alle Geschlechter gleichermaßen.

 

§ 1 Vertrag

1.1  Die Angebote der Metalogie GmbH sind freibleibend. Ein Kaufvertrag kommt erst mit der schriftlichen Auftragsbestätigung durch die Metalogie GmbH zustande. Es gelten die nachstehenden Bedingungen, die durch Auftragserteilung vom Besteller anerkannt werden. Nebenabreden und Änderungen bedürfen der schriftlichen Bestätigung. Entgegenstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kunden wird ausdrücklich widersprochen.

Für Verträge über Software-as-a-Service-, Cloud- oder vergleichbare laufende Online-Leistungen gelten ergänzend die Besonderen Geschäftsbedingungen der Metalogie GmbH für SaaS- und Cloud-Leistungen. Bei Widersprüchen gehen diese Besonderen Geschäftsbedingungen den vorliegenden Allgemeinen Geschäfts- und Lieferbedingungen vor.

1.2  Ein Rücktritt des Bestellers vom Vertrag ist grundsätzlich ausgeschlossen, soweit nicht gesetzliche Rechte, individualvertragliche Vereinbarungen oder vorrangige besondere Geschäftsbedingungen etwas anderes vorsehen. Kündigungsrechte bei Dauerschuldverhältnissen bleiben unberührt.


§ 2 Preise

2.1  Die Preise verstehen sich, falls nicht anders vereinbart, rein netto zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Bei Kunden außerhalb der Bundesrepublik Deutschland obliegt die steuerliche korrekte Anmeldung im Empfängerland dem Kunden.


§ 3 Beidseitige Leistungsverpflichtungen

3.1  Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus den zugrundeliegenden Angeboten bzw. gegengezeichneten und schriftlich niedergelegten Leistungs- oder Servicebeschreibungen, Konzepten, Pflichtenheften sowie sonstigen ausdrücklich einbezogenen Vertragsunterlagen. Abweichungen seitens der Metalogie GmbH sind ausdrücklich erlaubt, wenn sich dadurch keine erheblichen Änderungen für den Kunden ergeben.

3.2  Für die Einhaltung von Lieferfristen haftet die Metalogie GmbH nur, wenn diese ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. An verbindliche Versand- oder Lieferdaten ist die Metalogie GmbH nur gebunden, wenn der Besteller zu den vereinbarten Zeitpunkten alle für die Auftragsbearbeitung zu liefernden Informationen, Daten, Unterlagen, Genehmigungen usw. vollständig vorgelegt hat und sämtliche Vertragsbedingungen einhält. Für zeitliche Verzögerungen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, kann eine angemessene Erhöhung der Vergütung verlangt werden.

3.3  Der Kunde verpflichtet sich, fachliche Spezifikationen und ggf. notwendige Testdaten, die für die zu erbringende Leistung notwendig sind, fristgemäß im vereinbarten Umfang und einer abgestimmten Struktur und Ausgestaltung zur Verfügung zu stellen.

3.4  Sind Spezifikationen oder Daten des Kunden unvollständig, fehlerhaft, mehrdeutig oder nicht ausführbar, so wird der Kunde schnellstmöglich für eine umgehende Nachbesserung der Daten sorgen. Sich daraus ergebende zeitliche Verzögerungen oder Mehrkosten gehen zu Lasten des Kunden. Der Kunde sichert zu, dass übergebenes Material frei von Schutzrechten wie z.B. Patenten, Marken-, Lizenz- oder Urheberrechten ist.

3.5  Geforderte Leistungen des Kunden dürfen nicht gegen geltendes Recht der Bundesrepublik Deutschland oder international anerkannte Regeln verstoßen. Die Metalogie GmbH hat nach Bekanntwerden etwaiger Gesetz- oder Regelverstöße das Recht, Verträge mit dem Kunden jederzeit – und ohne jegliche Schadensersatzansprüche des Kunden – zu kündigen. Die Metalogie GmbH behält den Anspruch auf bereits geleistete Arbeit.

3.6  Teilleistungen kann die Metalogie GmbH an Dritte auslagern, soweit dieses nicht Vereinbarungen mit dem Kunden entgegensteht.

3.7  Leistungs- oder Projektphasen werden mit dem Kunden abgestimmt. Soweit notwendig sind Mitwirkungspflichten des Kunden zu spezifizieren.

3.8  Liefer- und Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt und Ereignissen, die die Metalogie GmbH die Lieferung erschweren oder unmöglich machen - hierzu gehören auch nachträglich eingetretene Beschaffungsschwierigkeiten zu Grunde liegender Drittleistungen, Betriebsstörungen, behördliche Anordnungen usw., auch wenn sie bei Lieferanten oder deren Unterlieferanten der Metalogie GmbH auftreten – hat die Metalogie GmbH auch bei verbindlich vereinbarten Fristen und Terminen nicht zu vertreten. Sie berechtigen die Metalogie GmbH, die Lieferung bzw. die Leistungserbringung um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit hinauszuschieben oder aufgrund des noch nicht erfüllten Teils ganz oder teilweise vom Vertrag zurückzutreten. Wenn die Behinderung länger als drei Monate dauert, ist der Besteller nach angemessener Nachfristsetzung berechtigt, hinsichtlich des noch nicht erfüllten Teils vom Vertrag zurückzutreten. Schadenersatzansprüche des Bestellers wegen Nichterfüllung oder verspäteter Erfüllung sind, soweit nicht anders vereinbart, ausgeschlossen.

3.9  Erweiterungen oder Änderungen am vereinbarten Leistungsumfang bedingen eines Erweiterungsangebotes. Soweit hierdurch Unterbrechungen in der Entwicklung oder Zusatzleistungen einzuplanen sind, sind definierte Liefertermine neu abzustimmen. Auch bei Nichterteilung der Erweiterung verlängert sich die Lieferzeit automatisch um die notwendige Zeit zur Überprüfung der Machbarkeit und Angebotsausarbeitung.

3.10  Gefälligkeitsdienste - in Form nicht berechneter Leistungen - können jederzeit und ohne Vorankündigung eingestellt werden. Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen.

3.11  Die Metalogie GmbH ist berechtigt, bei der Leistungserbringung unterstützende Werkzeuge, einschließlich KI-gestützter Entwicklungs-, Analyse-, Dokumentations- oder Testwerkzeuge, einzusetzen. Der Einsatz solcher Werkzeuge dient ausschließlich der Unterstützung der Leistungserbringung und ändert nichts an der Verantwortung der Metalogie GmbH für die geschuldete Leistung. Arbeitsergebnisse werden vor Übergabe in angemessenem Umfang fachlich geprüft. Vertrauliche Informationen, personenbezogene Daten oder produktive Kundendaten werden in externe KI-Systeme nur eingebracht, soweit dies zur Leistungserbringung erforderlich, rechtlich zulässig und vertraglich oder datenschutzrechtlich abgesichert ist. Eine Nutzung von Kundendaten zum Training von KI-Modellen erfolgt nicht.


§ 4 Auslieferung, Abnahme

4.1  Der Kunde stellt die notwenige Umgebung - einschließlich ggf. vereinbarter Testumgebungen während der Entwicklungsphase – rechtzeitig bereit. Dies gilt im Besonderen für das vereinbarte Betriebssystem, Systemprogramme, Datenbanklizenzen etc. in der jeweils aktuellen bzw. definierten Version. Der Kunde beschafft und erwirbt die notwendigen Nutzungsrechte. Die Aktualisierung der vom Kunden bereitgestellten Software liegt in der Verantwortung des Kunden.

4.2  Die Metalogie GmbH bietet dem Kunden optional zur Aufrechterhaltung der Funktionalität und Kompatibilität mit neuerer Systemsoftware während der Software-Lebenszeit eine Pflegevereinbarung in Form eines Software-Update-Services an. Nimmt der Kunde diese Dienstleistung nicht an, haftet die Metalogie GmbH nicht für Fehler, welche sich durch das Einspielen von Änderungen von System- oder Drittprogrammen ergeben.

4.3  Der Besteller ist zur unverzüglichen Abnahme aller Lieferungen und Teillieferungen verpflichtet. Die Abnahme erfolgt im Regelfall stillschweigend mit der Begleichung der Rechnung. Soweit im Projekt definierte Meilensteine vereinbart sind, die eine Teilabnahme des Kunden von Projektabschnitten erfordern, ist die Metalogie GmbH berechtigt, die Weiterführung des Projektes von der Teilabnahme abhängig zu machen. Teilabnahmen sind als stillschweigend erfolgt anzusehen, wenn den Leistungen ggf. folgender Projektphasen nicht unverzüglich schriftlich widersprochen wird. Entsprechende Mängel sind vom Kunden zu rügen und schriftlich festzuhalten. Nicht schriftlich aufgenommene und bestätigte Mängel können zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr geltend gemacht werden. Durch die Abnahme einer Leistung wird deren Ergebnis zur verbindlichen Grundlage weiterer Leistungen für den Kunden bzw. fortgeschriebener Projekte. Für laufende SaaS- und Cloud-Leistungen findet keine förmliche Abnahme statt; insoweit gelten die Besonderen Geschäftsbedingungen für SaaS- und Cloud-Leistungen.

4.4  Nimmt ein Besteller eine Lieferung nicht ab, so gerät er ohne Mahnung oder Fristsetzung in Verzug und ist zu Schadensersatz verpflichtet.


§ 5 Gewährleistung

5.1  Die Metalogie GmbH übernimmt die Gewährleistung für funktionsfehlerfreie Software und Produkte entsprechend der detaillierten, schriftlich definierten Funktionsbeschreibung, Servicebeschreibung und dem gemäß Konzept oder Pflichtenheft vereinbarten Funktions- und Lieferumfang.

5.2  Bei Beauftragung einer Arbeitsleistung in Form einer Abrechnung auf Stundenbasis entspricht dies einer zeitlich beschränkten Überlassung entsprechender Arbeitszeitkapazitäten. Die Gewährleistung beschränkt sich auf die Erbringung einer zeitlich definierten Arbeitszeitleistung, Verfügbarkeit und Kompetenz eines Mitarbeiters.

5.3  Für gewerbliche Kunden gilt für Softwareprodukte und/oder -gewerke mit definierter Funktionalität eine Gewährleistungsfrist von 12 Monaten. Bei Fehlerfeststellung informiert der Kunde die Metalogie GmbH mit einem detaillierten Fehlerprotokoll. Der Kunde verpflichtet sich, die Metalogie GmbH aktiv bei der Fehlerbeseitigung zu unterstützen und ggf. einen entsprechenden Fernwartungszugang einzurichten.

5.4  In Gewährleistungsfällen hat die Metalogie GmbH das Recht zur Nachbesserung/Ersatzlieferung. Nach zweimaliger nicht erfolgreicher Fehlerbehebung in angemessener Frist stehen dem Kunden die gesetzlichen Gewährleistungsrechte zu.

5.5  Im Rahmen der Gewährleistung haftet die Metalogie GmbH nicht für Betriebssystem-, Anwender- oder Hardwarefehler, Wechselwirkungen aufgrund von Updates oder Erweiterungen in Verbindung mit Fremdsoftware, Änderungen am Programmcode durch den Kunden oder Dritte, Abweichungen getroffener Schnittstellenspezifikationen, Änderungen von Im- und Exportformaten oder Konfigurationsdateien, Löschen benötigter System- oder Anwendungsdateien oder nicht bestimmungsgemäßen Einsatz der Software.

5.6  Die Metalogie GmbH übernimmt keine Haftung für die Konfigurationen und Datenbestände des Kunden (siehe § 6 Datensicherheit).

5.7  Die Metalogie GmbH haftet, wenn wesentliche vertragliche Verpflichtungen verletzt wurden oder grobe Fahrlässigkeit, bzw. Vorsatz gegeben ist, maximal in Höhe des zugrunde liegenden Auftragsumfangs. Ausgeschlossen sind Datenverluste, entgangener Gewinn, sonstige Vermögensschäden und Folgeschäden des Mangels. Ansprüche auf Schadensersatz verjähren mit dem gesetzlich definierten Verjährungsbeginn, soweit keine vorsätzliche Handlung oder arglistige Täuschung seitens der Metalogie GmbH gerichtlich festgestellt wurde.

5.8  Für Produkte, welche durch die Metalogie GmbH von Dritten bezogen wurden, beschränkt sich die Haftung auf die Abtretung der von der Metalogie GmbH gegenüber den Lieferanten der Erzeugnisse zustehenden Ansprüche.

5.9  Falls der Besteller verlangt, dass Gewährleistungsarbeiten an einem von ihm bestimmten Ort vorgenommen werden, kann diesem Verlangen entsprochen werden, wobei unter die Gewährleistung fallende Leistungen nicht berechnet werden, während Arbeitszeit und Reisekosten zu den Standardsätzen der Metalogie GmbH zu bezahlen sind.

5.10  Durch die Instandsetzung, Nachbesserung oder Ersatzlieferung wird die Gewährleistungspflicht zeitlich nicht verlängert. Sämtliche Gewährleistungsansprüche verjähren nach Ablauf des vereinbarten Zeitraums, gerechnet vom Zeitpunkt des Übergangs, bzw. der Abnahme an.


§ 6 Datensicherheit, Geheimhaltung, Datenschutz

6.1  Zur Sicherung der eigenen Daten hat der Kunde vor jeder Durchführung der von der Metalogie GmbH zu erbringenden Leistungen – im Besonderen vor der Installation von Updates, Änderungen oder Erweiterungen am System – die Sorgfaltspflicht, eine vollständige Datensicherung durchzuführen. Systeme, auf welchen Software von der Metalogie GmbH eingesetzt wird, sind vom Kunden zur Vermeidung von Störungen gegen Viren-, Hackerangriffe und Fremdzugriff zu schützen. Datensicherungen sind regelmäßig durchzuführen.

6.2  Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch die Metalogie GmbH ergeben sich aus den jeweils geltenden Datenschutzhinweisen. Soweit die Metalogie GmbH personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.

6.3  Die Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich, soweit diese als vertraulich gekennzeichnet sind oder ihre Vertraulichkeit sich aus den Umständen ergibt.


§ 7 Eigentumsvorbehalt, Nutzung

7.1  Die in Projekten erarbeiteten Ergebnisse sind persönliche, geistige Leistungen der Metalogie GmbH. Der Kunde erwirbt eine einfache Nutzungs- und Verwertungslizenz. Das Nutzungsrecht umfasst die Nutzung und Vervielfältigung entsprechend den Lizenzbedingungen für den internen, bestimmungsgemäßen Gebrauch durch den Kunden. Der Kunde darf das Produkt nicht, weder als Ganzes noch in Teilen, Dritten zugänglich machen oder weitergeben. Ausgenommen hiervon sind öffentlich zugängige Webanwendungen, sowie Programme, bei denen diese Funktionalität ein vereinbarter Bestandteil ist.

7.2  Nutzungsbeschränkungen im Sinne von Nutzungslizenzen sind entsprechend im Angebot oder Preislisten schriftlich spezifiziert. Entwicklungen eines uneingeschränkten, ggf. ausschließlichen Nutzungs- und/oder Verfügungsrechtes bedürfen einer gesonderten definierten, schriftlichen Vereinbarung. Eine Übergabe des Quellcodes erfolgt nur auf schriftliche Anforderung des Kunden. Der Quellcode kann zur Wahrung des Zugriffes durch den Kunden bei Konkurs oder Aufgabe der Geschäftstätigkeit der Metalogie GmbH bei einer Verwaltungsinstanz mit entsprechend lautenden Vereinbarungen gegen eine vom Kunden zu entrichtende Verwahrungsgebühr hinterlegt werden. Für SaaS- und Cloud-Leistungen besteht kein Anspruch auf Herausgabe oder Hinterlegung von Quellcode, soweit dies nicht ausdrücklich individualvertraglich vereinbart wurde.

7.3  Alle gelieferten Leistungen bleiben bis zur Erfüllung sämtlicher gegen den Besteller zustehenden Ansprüche Eigentum der Metalogie GmbH. Eine Verpfändung oder Sicherheitsübereignung ist unzulässig.


§ 8 Zahlungsbedingungen / Vergütung

8.1  Es gelten die zwischen den Vertragsparteien im Angebot bzw. im Auftrag bestätigten Zahlungsvereinbarungen. Soweit nicht anders vereinbart, sind Rechnungen sofort nach Rechnungsstellung ohne Abzug zahlbar.

8.2  Bei Zahlungsverzug ist die Metalogie GmbH berechtigt, Verzugszinsen zu berechnen. Die Metalogie GmbH ist bei Zahlungsverzug berechtigt, weitere Leistungen aus demselben Vertragsverhältnis zu verweigern. Leistungen aus anderen Vertragsverhältnissen dürfen verweigert werden, soweit dies gesetzlich zulässig ist oder ein sachlicher Zusammenhang mit dem Zahlungsverzug besteht.


§ 9 Patente, Verletzung von Schutzrechten

9.1  Sollte ein Dritter dem Kunden gegenüber oder der Kunde selbst die Verletzung gewerblicher Schutzrechte hinsichtlich der gelieferten Erzeugnisse geltend machen, so ist der Kunde verpflichtet, die Metalogie GmbH darüber sofort zu verständigen. Es steht der Metalogie GmbH frei, gegebenenfalls mit Unterstützung des Kunden, aber auf eigene Kosten, alle Verhandlungen über die Beilegung oder einen daraus entstehenden Prozess zu führen. Eine Haftung für Schäden aus Patentverletzungen übernimmt Metalogie GmbH nicht.

9.2  Sind die gelieferten Erzeugnisse nach Entwürfen oder Anweisungen des Kunden entwickelt worden, so hat der Kunde die Metalogie GmbH von allen Forderungen, Verbindlichkeiten, Belastungen und Kosten freizustellen, die aufgrund von Verletzungen von Patenten, Warenzeichen oder Gebrauchsmustern von Dritten erhoben werden. Etwaige Prozesskosten sind der Metalogie GmbH angemessen zu bevorschussen.


§ 10 Schlussbestimmungen

10.1  Von der Metalogie GmbH gelieferte Waren, Produkte und Proben, bereitgestellte Software sowie erbrachte Dienstleistungen dürfen nur unter Beachtung der jeweils anwendbaren exportkontroll-, sanktions-, embargo-, zoll- und außenwirtschaftsrechtlichen Vorschriften genutzt, weitergegeben, ausgeführt oder wiederausgeführt werden. Der Kunde ist für die Einhaltung dieser Vorschriften verantwortlich. Ausfuhren oder Wiederausfuhren dürfen nur erfolgen, soweit hierfür erforderliche Genehmigungen vorliegen und keine gesetzlichen Verbote entgegenstehen.

Die Metalogie GmbH ist berechtigt, Lieferungen oder Leistungen auszusetzen oder zu verweigern, soweit deren Durchführung gegen exportkontroll-, sanktions-, embargo-, zoll- oder außenwirtschaftsrechtliche Vorschriften verstoßen würde oder ein begründeter Verdacht hierfür besteht.

10.2  Für durch die Metalogie GmbH erstellte oder vertriebene Standardlösungen können ergänzende Servicebeschreibungen, Lizenzbedingungen, Nutzungsbedingungen oder sonstige produktbezogene Vertragsunterlagen gelten. Soweit solche Unterlagen wirksam in den Einzelvertrag einbezogen werden, gehen sie bei Widersprüchen den vorliegenden AGB vor. Individualvertragliche oder projektbezogene abweichende Vereinbarungen mit dem Kunden gehen den vorliegenden AGB ebenfalls vor. Im Übrigen bleiben diese AGB anwendbar.

10.3  Die Metalogie GmbH ist zu Änderungen der Leistungsbeschreibung oder der allgemeinen Geschäftsbedingungen und sonstiger Bedingungen berechtigt. Diese Änderungen werden wir nur aus triftigen Gründen durchführen, insbesondere aufgrund neuer technischer Entwicklungen, Änderungen der Rechtsprechung oder sonstigen gleichwertigen Gründen. Wird durch die Änderung das vertragliche Gleichgewicht zwischen den Parteien erheblich gestört, so unterbleibt die Änderung. Im Übrigen bedürfen Änderungen der Zustimmung des Kunden.

10.4  Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Goslar.

10.5  Sollte eine Bestimmung in diesen Geschäftsbedingungen oder eine Bestimmung im Rahmen sonstiger Vereinbarungen unwirksam sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit aller sonstigen Bestimmungen oder Vereinbarungen nicht berührt.